Freitag, 1. Januar 2016

Silvesterknallerei

Moin!
Kaum hatte ich beschlossen, mich in 2016 wieder etwas intensiver mit der Bloggerei zu beschäftigen, da flatterte mir das erste Thema schon auf die Tastatur.
Ein bekloppster Zeitgenosse (wirklich nur einer?) schien wohl an Silvester der Meinung zu sein, usA in den Ausnahmezustand versetzten zu müssen. Schon weit vor der traditionellen Böllerei um Mitternacht schuf er eine Geräuschkullisse, die jeder kriegerischen Auseinandersetzung Ehre gemacht hätte.
Damit aber nicht genug, denn auch zu fortgeschrittener Stunde (z.B. gegen 02.30 Uhr) setzte er seine imaginären Kampfhandlungen mit Mitteln, die er wohl im Restpostenverkauf einer militärischen Großmacht erworben hatte (oder waren es eher illegale Polenböller?) in einem Maße fort, das auch eingefleischten Silvesterkämpfern das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Gegen 07:30 Uhr, eine besonders für Neujahr unchristliche Zeit, wurde ich von dem Geräusch gar nicht so weit von mir entfernt einschlagender Granaten erschreckt, trotzte aber als gestandener Jahreswechsler jedewedem Fluchtgedanken.
"Was für ein bekloppster Spinner" dachte ich noch kurz bevor sich dann endlich doch der Schlaf meiner erbarmte.

Montag, 22. Juni 2015

Polizei verhindert Entführung

Moin!
Polizeihubschrauber kreiste über Apen, Archivbild
Quelle: Wikimedia
Am vergangenen Samstag Vormittag bemerkte eine Anwohnerin der Straße Schulpadd in Apen (usA) einen schwarzen 7er-BMW mit aufgesetztem Blaulicht, darin vier mit Sturmhauben vermummte Personen. 
Kurz darauf verließ ein Mann den Wagen und holte aus dem Kofferraum eine langläufige Waffe hervor. Kam der Frau das bis dahin nur komisch vor, packte sie nun Angesichts der vermeintlichen Schwerverbrecher das blanke Entsetzen. Auch das Blaulicht, eigentlich Merkmal für einen Polizeieinsatz, konnte die Dame nicht beruhigen und so meldete sie den Vorfall der örtlichen Wache. Die Freunde und Helfer aus Westerstede waren gar nicht "amused" und gingen mit dem der Lage gebotenen Ernst ans Werk. Sie leiteten eine sofortige Fahndung ein. 
Binnen weniger Minuten waren zehn Streifenwagen aus Westerstede, Bad Zwischenahn und Barßel unterwegs und in ganz Apen schallten Martinshörner und blitzen Blaulichter. Aber damit nicht genug, ein Polizeihubschrauber unterstützte die "Bodentruppen" bei der Fahndung.
Im weiteren Verlauf konnte die verdächtige Limousine nach einer knappen Stunde in der ganz in unmittelbarer "Tatortnähe" gelegenen Ivestraße fest- und sichergestellt werden. Auch die schwer bewaffneten Vermummten wurden dort angetroffen  und trugen nun wesentlich zur Klärung des Sachverhaltes bei.
Echt an ihrer Ausrüstung waren lediglich die Sturmhauben, denn sie waren Mitglieder einer Hochzeitsgesellschaft und wollten lediglich die Braut nach guter alter Sitte  entführen. Dies hatten die Beamten jedoch erfolgreich verhindert.
Wie sich im Nachhinein noch herausstellte, waren die Anwohner der Ivestraße unterrichtet worden, die Anlieger des Schulpadd hatte man aber leider vergessen.

Die Polizei konnte diesem Vorfall nichts Komisches abgewinnen und sprach von "zumindest grobem Unfug", was bedeuten würde, dass das zweifelhafte Vergnügen für die vier Männer ein Teures werden könnte. Allein der Hubschraubereinsatz, der nach Flugminuten abgerechnet wird, ist wohl einige tausend Euro Wert. Na denn viel Spaß noch!

Sonntag, 21. Juni 2015

Matjesfest in Apen

Moin!
Heute ist Sommeranfang, aber das haben die Wetterverantwortlichen in der Troposphäre wohl noch nicht mitbekommen. Sie, allen voran Chefmeteorologe und Türsteher Petrus, haben diesen Termin total verpennt.
Aber es gibt dennoch einen Grund, frohen Mutes zu sein. Der neue Matjes ist da und seine Ankunft wurde auch in diesem Jahr in Apen an der Süderbäke wieder gebührend gefeiert, perfekt veranstaltet vom Gewerbekreis Apen. Großer Flohmarkt, verkaufsoffener Sonntag, Speisen und Getränke (Matjes mit Bratkartoffeln und Zwiebeln von Fisch "Prahm" waren der Renner) ließen die Besucherherzen höher schlagen. Für die musikalische Untermalung sorgte der Fehntjer Shanty Chor, unterstützt vom Piratenchor "voorwaarts voorwaarts" aus den Niederlanden.
Und nebenbei bin ich auf dem Flohmarkt fündig geworden, ein Paar Pedale für mein Fahrrad zu einem wie ich meine, günstigen Preis.

Sonntag, 3. Mai 2015

Was geh'n mich denn die Nachbarn an!

In "unserem schönen Ammerland" entpuppen sich manche Menschen auch schon mal als wahre Feierbiester und lassen dann so richtig die Sau raus. So geschehen am Maifeiertag des Jahres 2015 in Augustfehn. Da wurde die Musik in einer Lautstärke abgespielt, die der Großdisco in Tange zum Verhängnis geworden wäre. Die dabei produzierten Bässe konnten  problemlos mit den Schallwellen des Eisenhammers vom  Stahlwerk konkurrieren. Und das bis 03.00 Uhr morgens.
Vielen Dank für die - wenn auch nicht gewollte dafür aber  kostenlose -  Beschallung und die nicht genommene Rücksicht auf die Nachbarschaft.